Holzarten und Holzbau

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Der natürliche Rohstoff Holz wird schon seit Jahrtausenden aufgrund seiner besonderen Materialeigenschaften vor allem als Baustoff geschätzt. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Große Vielfalt besteht bei den Holzarten. Jede Holzart verfügt über ganz spezifische Merkmale. So unterscheiden sich die Hölzer unter anderem in Bezug auf ihr Aussehen, ihren Wuchs, den Geruch und ihre Nutzungsmöglichkeiten. Nicht nur als Baumaterial finden die verschiedenen Holzarten heute Verwendung, sondern vor allem auch in der Möbelproduktion. Bei der Herstellung von Möbeln werden häufig eher weiche Nadelhölzer wie Fichte, Kiefer und Lärche eingesetzt. Für den Bau von Treppen eignen sich zum Beispiel die Holzarten Buche, Eiche oder Ahorn, die zu den Harthölzern gehören. Holz kommt darüber hinaus beim Bau von Musikinstrumenten zum Einsatz. Damit sind die Verwendungsmöglichkeiten von Holz jedoch längst nicht ausgeschöpft. In vielen weiteren Produktionszweigen kann auf dieses natürliche Material nicht mehr verzichtet werden. Als nachwachsender Rohstoff ist Holz ebenso auch als Brennmaterial nach wie vor interessant.

Wohnen mit Holz: Massivholzmöbel liegen im Trend

Wohnen mit Holz liegt voll im Trend. So hat das Leben im Holzhaus für immer mehr Menschen seinen ganz speziellen Reiz und Bauherren entscheiden sich zunehmend für die Errichtung ihres Wohnhauses in Holzbauweise. Mit Holz kann sich jeder ein Stück Natur in die Wohnung holen. Deshalb sind auch Holzmöbel so beliebt. Gleiches gilt für Terrassen oder Wohnaccessoires aus Holz. Das natürliche Material verleiht jeder Wohnung ein besonderes Ambiente. Holz strahlt viel Wärme und Geborgenheit aus, besitzt aber auch gesundheitsfördernde Eigenschaften. Denn der Rohstoff schafft ein angenehmes Raumklima und bindet Schadstoffe aus der Luft – ein besonderer Vorteil, den vor allem Allergiker zu schätzen wissen. Holz wirkt obendrein temperaturregulierend, gleicht ebenso Luftfeuchtigkeitsschwankungen aus und wirkt antistatisch. Das sind Vorzüge, über die alle Holzarten verfügen und die beim Wohnen mit Holz zum Tragen kommen. Doch auch die optischen Vorzüge von Holz in der Wohnung sollten nicht unterschätzt werden. Ob Wand-, Decken- oder Fußbodengestaltung mit Holz oder die Verwendung rustikaler, nostalgischer oder trendig-moderner und immer langlebiger Holzmöbel – der natürliche Rohstoff bringt viel Behaglichkeit ins Haus und trägt dazu bei, dass wir uns in unseren vier Wänden wohl fühlen.

Holzsorten und ihre Beschaffenheit

Die verholzten Zellwände aller Holzarten bestehen zum überwiegenden Teil aus Zellulose und zelluloseähnlichen Stoffen, wobei der Anteil der Zellulose in Laub- und Nadelhölzern unterschiedlich hoch ist. Die entwicklungsgeschichtlich älteren Nadelhölzer sind in der Regel weicher als Laubhölzer. Weil Laubhölzer eine höhere Dichte haben, werden sie im Allgemeinen zu den Harthölzern gezählt. Hartholz zeichnet sich durch enge Gefäßstrukturen und einen hohen Faseranteil aus. Beispiele für die schweren und festen Hölzer sind unter anderem Buche, Ulme, Eiche oder Nussbaum. Im Gegensatz dazu sind Weichhölzer wie die Nadelgehölze Kiefer, Fichte oder Lärche leichter und weicher. Darum lassen sich Nadelhölzer auch meist einfacher verarbeiten als die härteren Laubhölzer. Zwar werden die verschiedenen Holzarten den Weich- oder Harthölzern zugerechnet, dennoch verfügt jede einzelne Holzart über ganz spezifische Merkmale, Eigenschaften und Besonderheiten. Je nach individueller Beschaffenheit eignen sich deshalb einige Holzarten besser für den Blockbau, während andere öfter bei der Produktion von Fenstern, Bodenbelägen oder Treppen zum Einsatz kommen.



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